Ihr Lebenslauf ist das Herz Ihrer Bewerbungsunterlagen

In ihm bündeln sich all Ihre Qualifikationen und Erfahrungen. Die Struktur sollte übersichtlich sein, der Inhalt Sinn machen. Der Empfänger will sich in Kürze ein Bild von Ihnen machen und es zu den anderen Mitbewerbern in Bezug setzen. Man kann also einiges falsch und viel richtig machen. Auf die Akzente kommt es an.

Haben Sie bereits einen fertigen Lebenslauf, den Sie nur mal durchsehen lassen wollen? Oder brauchen Sie einen komplett neuen Aufbau? Ich biete beides an.

Falls Sie einfach nur nach einer funktionierenden Lebenslauf-Vorlage suchen, geht’s hier entlang.

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Es kann nur EINEN geben. Werde ich das sein?

Ein Unternehmen auf der Suche nach seinem Wunschkandidaten

Die wenigsten Bewerber haben Kenntnis vom Ablauf einer Bewerbung in einem Unternehmen. Hier gilt es Klarheit zu schaffen. Häufig führt der erste Kontakt zu einem Job über einen Personalentscheider – neudeutsch: Personaler. Grundsätzlich erwarten Personaler von den Bewerbern, dass sie das „liefern“, was auf das definierte Anforderungsprofil passt und dann abwarten. Manchmal erfordert das natürlich etwas Geduld.

Es gehört zu einer guten Praxis einer Organisation, Stellenbeschreibungen anzufertigen. Inputgeber hierfür sind oft die Führungskraft, der bisherige Stelleninhaber und auch der Personaler selbst. Diese Stellenbeschreibungen dienen dazu, die Zuständigkeiten bzw. Verantwortlichkeiten einzugrenzen. Die Personaler erstellen in Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten das Anforderungsprofil, welches die Vorlage für eine Stellenanzeige ist. Ein Anforderungsprofil zeichnet immer das Wunschbild eines idealen Kandidaten. Ob es diesen „Adonis“ gibt, ist fraglich – das wissen auch diejenigen, die Stelle ausschreiben.

Worauf achten Personalentscheider bei Bewerbungen wirklich?

Personaler haben bestimmte Erwartungen an die Bewerbungsunterlagen. So finden
sie es höchst ärgerlich, wenn klare Aussagen zum Verantwortungszuschnitt und Aufgabengebiet der letzten Position fehlen. Personaler freuen sich hingegen, wenn ein Bewerber die Informationen kritisch auswählt, alles Unnötige weg lässt und der Werdegang eine nachvollziehbaren Logik besitzt. Klar, nicht jeder hat einen aalglatten beruflichen Werdegang. Veränderungen, Irtümer und Brüche – aus welchen Gründen auch immer – gehören nun mal zu einem Lebenslauf. Das wissen auch Personaler.

Vor einem Personaler sind grundsätzlich alle Bewerbungen gleich. Das Sichten von Unterlagen bedeutet nichts anderes als zu prüfen, ob sich Anforderungs- und Kompetenzprofil in Deckung bringen lassen. Das heißt: Versehen Sie Ihre Bewerbung nicht mit Blumen, irgendwelchen Bildern und Mustern. Bewerben Sie nicht mit einem Bild aus dem letzten Urlaub. Müllen Sie Ihre Mappe nicht mit Uralt-Unterlagen und nicht relevanten Bescheinigungen und Zertifikaten zu.

Individualität schlägt Massenware

Widerstehen Sie der Versuchung, Bewerbungsmuster von Büchern oder Websites zu verwenden. Sie ahnen es: Personaler kennen sie alle – diese „perfekten Bewerbungen“ aus den Bewerbungsratgebern. Kein Wunder, es sind ja auch Bestseller: meistgekauft und meistverwendet! Solche Bewerbungen geben kein authentisches Bild von Ihnen ab. Sie erschweren damit eher die Arbeit des Personalers. Wollen Sie wirklich etwas erreichen, dann legen Sie Ihre Bewerbung so vor: individuell, aussagekräftig, auf das Wesentliche reduziert, mit Nachweisen und ggf. Referenzen abgesichert, sorgsam aufbereitet, einfach und schmucklos.

Aufgabe, Bedeutung und Wirkung einer Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung ist nach wie vor ein zentrales Element bei der Suche nach einer Arbeitsstelle. Wenngleich hier der Begriff „Visitenkarte“ schon fast inflatio-
nären Charakter hat, zeigt die tägliche Praxis: es stimmt.

Das WAS:

Eine Bewerbung soll im Wesentlichen auf diese Fragen klare Antworten liefern:

• Warum und wozu wollen Sie ausgerechnet bei dieser Firma arbeiten?
• Wie kommen Sie darauf, dass das hier möglich ist?
• Warum und wozu sollte das Unternehmen ausgerechnet Sie einstellen?
• Womit begründen Sie Ihren Einfall, dass Sie der Richtige für die zu
besetzende Position sind?
• Was können und was wissen Sie?
• Wo und wie haben Sie sich Ihr Wissen und Können angeeignet?
• Wer kann das bestätigen?
• Was machen Sie zurzeit?

Das WIE:

Zu dem WAS gesellt sich das WIE. Und genau diesen Punkt nehmen die meisten auf die leichte Schulter. Doch gerade das WIE sagt viel mehr über Sie aus, als Sie denken – und ist daher auch ein wichtiges Auswahl- bzw. KO-Kriterium. Wir unterstellen einem Personaler einmal den Satz: „Genau auf die Art, wie ein Bewerber uns gegenüber auftritt, geht er auch auf unsere Kunden los.“

Eine Bewerbung sollte folgende Kriterien erfüllen:

• Formelle Korrektheit (Anrede, Briefaufbau, Formate etc.)
• Richtigkeit (Namen, Zahlen und Fakten müssen stimmen)
• Fehlerfreiheit (der gute alte Duden ist Ihr bester Freund)
• Ordentlichkeit (alles ist an seinem Platz und bleibt auch da)
• Übersichtlichkeit (Raum- und Textgestaltung)
• Sauberkeit (Kaffee- und Rotweinflecken sind Pflicht)
• Pünktlichkeit (Fristen und Termine einhalten)
• Seriosität (erwachsen, aber nicht scheintot)
• Niveau (auf Augenhöhe, freundlich, stilvoll)

Sie erinnern sich? Die so genannten deutschen Tugenden. Genau 🙂

Denn das Erste, was der Leser wahrnimmt, ist das Äußere Ihrer Bewerbung – es ist der viel beschworene „Ersteindruck“, für den es bekanntlich keine zweite Chance gibt. Er legt fest, ob der Inhalt mit einer positiven, neutralen oder negativen Grundstimmung gelesen wird.

Sichtung des Markplatzes

Folgende offizielle „Portale“ zu Arbeitsstellen stehen Ihnen zu Verfügung:

• Stellenanzeigen in Tageszeitungen und Online-Jobbörsen
• Ausschreibungen auf Websites von Unternehmen
• Bewerber-Eingabemasken auf Firmenwebsites
• Zeitarbeitsfirmen, Personalagenturen, Headhunter
• Die Bundesagentur für Arbeit

Oder werden Sie selbst aktiv:

• Das Telefon in die Hand nehmen und direkt bei Unternehmen anrufen.
Stöbern Sie vorher auf der Website und finden Sie – wenn möglich – gleich
die richtige Ansprechperson heraus.
• Direkt bei Unternehmen vorbei gehen, die Bewerbungsmappe in der Tasche
• Suchagenten in den Online-Börsen einrichten
• Eigene Stellengesuch-Anzeigen in der Zeitung oder im Internet aufgeben
• Zu Personalagenturen gehen und sich in die Datenbank aufnehmen lassen
• Bitten Sie Ihren Bekanntenkreis, für Sie Augen und Ohren offen zu halten

Firmen finden statt Stellen suchen

Während Sie sich auf eine Stellenausschreibung stürzen, tun Ihre Mitbewerber genau dasselbe. Die Folge ist eine Konkurrenzsituation. Weitaus schlauer ist es, eine Liste von passenden Firmen anzufertigen, die derzeit offiziell keine Stelle zu besetzen haben. Sie finden Unternehmen z. B. in Ausstellerverzeichnissen von Messen, in Unternehmensdatenbanken, im Handelsregister, IHK-Verzeichnisset etc.

Anschließend bewerben Sie sich dort initiativ. Nicht selten sind gerade neue Stellen am Entstehen – sei es, dass ein/e Mitarbeiter/in gerade gekündigt hat, in Erziehungsurlaub oder Rente geht, oder dass in Kürze ein neuer Auftrag reinkommt, für den zu wenig Fachkräfte im Unternehmen vorhanden sind. Es gibt viele gute Gründe, ohne Aufforderung auf eine Firma zuzugehen. Auf jeden Fall sind Sie dann einer der wenigen, die schon da sind (oder sogar der Einzige!), bevor das Unternehmen aktiv sucht – und damit ohne große Konkurrenz.

Sprungbrett Praktikum oder Probearbeit

Für viele Jobsuchende sind Praktika oder Probearbeit ein Sprungbrett in eine neue Stelle – entweder bei der Firma selbst oder anschließend bei einem anderen Unternehmen. Ein Praktikum bringt zwar fürs erste nicht das große Geld, allerdings bewirbt es sich mit guten Referenzen und ein paar Monaten Erfahrung schneller, entspannter und wesentlich erfolgreicher. Außerdem bringt es Kontakte zu Menschen, die schon im Spiel sind – und das ist ein unschätzbarer Vorteil.

Die Bewerbungsmappe

A) Äußerlichkeiten und Formalitäten:

• Die Mappe
Hier einige Kriterien und Empfehlungen für die Auswahl einer Mappe:
Ist der vordere Umschlag transparent? (Das erleichtert dem Personaler die Zuordnung.) Bekomme ich die Unterlagen ohne Aufwand rein? Halten die Unterlagen fest? Und das Wichtigste: Kann der Personaler meine Bewerbung leicht aufschlagen, durchblättern, kurzum, kann er damit gut arbeiten?

Am besten eignen sich stabile Klemmmappen mit einem klappbaren Bügel. Kaufen Sie keines dieser aufklappbaren Pappwerke, auf denen unnötigerweise auch noch das Wort „Bewerbung“ gedruckt oder gar geprägt ist.

• Das Papier
Weiß, sauber und ohne irgendwelche Wassereichen oder Bilder
Das Papiergewicht sollte 90, besser100 Gramm betragen

• Die Schriftarten
Nehmen Sie eine Schriftart, die gut zu lesen ist und klare Schriftzeichen hat.
Verwenden Sie immer nur eine Schriftart. Gut eignen sich zum Beispiel die Schriftarten Helvetica, Arial, Tahoma, Verdana, Gill, Century Gothic, Garamond. Eine persönliche Bitte: Lassen Sie die Finger von der Times – diese Schrift ist einfach nur hässlich. Von spielerischen Schriften wie z. B. Comic ist ebenfalls abzuraten – sowohl im Fließtext als auch in den Überschriften.

• Die Schriftgröße
Nicht kleiner oder größer als 10 oder 11 Punkt.

• Der Umschlag
Format B4 (Übergröße) mit verstärkter Rückwand.

• Das Porto
Unbedingt sicherstellen, dass die Bewerbung ausreichend frankiert ist.

• Die Online-Bewerbung
Eine Online-Bewerbung per Mail unterliegt den gleichen Kriterien wie auf Papier. Achten Sie auf das Gesamtvolumen und verschicken Sie max. 2 – 3 MB. Auch hier gilt: Halten Sie Ihre Bewerbung schlank. Verschicken Sie Ihre komplette Bewerbung inklusive Anschreiben als PDF-Dokument, begleitet von einer kurzen Email – das war’s. Alle anderen Formate erzeugen beim Empfänger zusätzlichen Aufwand bzw. Ärger!

B) Inhalt:

Halten Sie Ihre Mappe schlank! Weisen Sie nach, was die Jobbeschreibung verlangt und was noch de facto für Sie spricht.

• Das Deckblatt
Kann sein, muss aber nicht. Da das Deckblatt keine eigentliche Funktion hat, liegt es im Ermessen des Bewerbers, ob er eines verwendet oder nicht.

• Das Anschreiben
Es liegt lose zwischen Umschlag und dem erstem eingehefteten Dokument, in der Regel dem Lebenslauf. Stellen Sie sicher, dass es von Ihnen und einer zweiten und ggf. einer dritten Person Korrektur gelesen wurde. Machen die Sätze Sinn? Sind noch Rechtschreibfehler drin? Stimmt der Satzbau? Prüfen Sie, ob das Datum, die Adresse und – ganz wichtig!!! – der Name des Ansprechpartners stimmen. Unterschreiben Sie den Brief mit einem blauen Füller – das hat Stil.

• Der Lebenslauf
Der berufliche Werdegang sollte chronologisch rückwärts geordnet sein. So sieht der Leser, was Sie derzeit machen. Mit dem aktuellen Datum wird zudem ersichtlich, dass der Lebenslauf in der aktuellsten Fassung vorliegt. Eine Unterschrift macht das Ganze etwas persönlicher.

• Das Foto
Verwenden Sie ausschließlich Bewerbungsfotos von erstklassiger Qualität. Um
Passbild-Automaten machen Sie einen großen Bogen. Wenngleich es nicht billig ist, sind Bilder von einem professionellen Fotografen zu empfehlen. Aber auch hier gibt es gute oder schlechte Zeitgenossen. Schauen Sie sich in Ruhe die Arbeiten einiger Fotografen an, bevor Sie sich entscheiden.

• Die Zeugnisse
Stellen Sie sicher, dass Sie von jedem Arbeitgeber ein Zeugnis erhalten haben. Sie haben ein Recht darauf! Auch Zeugnisse von Praktika erfragen. Wenn Sie bei einem Unternehmen als freier Mitarbeiter tätig waren, bitten Sie einfach um eine Referenz bzw. eine Empfehlung.

• Zertifikate von Fort- und Weiterbildungen
Grundsätzlich gilt, wenn das Zertifikat nicht ein stichhaltiges Pro-Argument belegt, gehört es auch nicht in die Bewerbungsmappe. Treffen Sie eine gezielte Auswahl. Gegebenenfalls machen Sie zusätzlich eine kleine Auflistung der nicht beigefügten Nachweise, die Sie – falls gewünscht – immer noch nachreichen oder beim Vor-
stellungsgespräch mitbringen können.

Der Lebenslauf

A) Aufbau und Struktur

Für den Lebenslauf gilt die strikte Regel: einfach, aussagekräftig, klar, kurz und bündig. Er erfordert einen auf die angestrebte Position hin entworfenen Aufbau.

Im Lebenslauf zählen Sie Fakten auf – und zwar lückenlos. Ihr Werdegang muss für den Leser transparent sein. Er möchte sich rasch ein Bild von Ihnen machen und Ihr Profil zu denen der Mitbewerber in Bezug setzen. Dies bedeutet, dass Sie alle
Stationen Ihres Werdeganges so zusammenstellen, dass Sie damit Ihre Eignung für die angestrebte Aufgabe belegen. Nur die Fakten sollen für Sie sprechen, deshalb sind Erklärungen, Kommentare, Hinweise und irgendwelche anderen Ausformulierungen zu unterlassen.

Das Design Ihres Lebenslaufs sollte eher klassisch aussehen, jedoch fokussieren Sie ihn auf die angestrebte Position. Der Werdegang ist das Fundament, auf dem Ihr Angebot beruht, für das Unternehmen ein Problemlöser zu sein. Stolpert der Personaler schon über Ihren Lebenslauf, sind Sie erst einmal ein Problembringer – das gilt es mit einer guten und übersichtlichen Struktur zu vermeiden.

Dabei gehen Sie wie folgt vor:
• Variante A: Nutzen Sie die Tabellenfunktion
• Variante B: Arbeiten Sie mit Tabulatoren.

Jagen Sie auf keinen Fall Ihren Text mit unzähligen Wortzwischenräumen durchs Dokument. Erliegen Sie nicht einmal dem Gedanken an die Versuchung! Denn so erzeugen sie tanzende Ränder, über die das Auge beim Lesen stolpert. Und vor allem sieht es schlampig aus.

Eliminieren Sie alle Schmuckelemente wie bunte oder graue Felder, Liniengestrüpp, Balken oder ähnliches. Ihr Text ist reine Information. Im Inhalt liegt die Schönheit.

B) Inhalt

In der Regel reichen zwei Seiten bei einem Lebenslauf. Starten Sie mit den persönlichen Angaben. Das sind Ihr vollständiger Name, Geburtsdatum und -ort, Ihr Familienstand und Ihre Nationalität. Falls Sie kein Deckblatt verwenden, zuvor noch Ihre Kontaktdaten aufführen. Wiederholen Sie die Angaben dann aber nicht auf den Folgeseiten in Kopf- oder Fußzeile. Einmal reicht – der Leser ist nicht dumm.

Reihen Sie Berufspraxis, Weiterbildungen, Studium und Ausbildung umgekehrt chrono-
logisch auf und versehen Sie die Positionen mit Aufgabenschwerpunkten, Verantwortungsbereichen und ggf. Erfolgen. Setzen Sie Ihre beruflichen Daten wie folgt: Funktion/Position, offizieller Name und Rechtsform des Unternehmes, Ort. Heißt die Firma z. B. „Ritter GmbH und Co. KG“, dann schreiben Sie nicht nur „Firma Ritter“. Das zeigt wenig Respekt und hat einfach keinen Stil.

Notieren Sie stets Sprach- und EDV-Kenntnisse.

Geben Sie unbedingt auch Mitgliedschaften in Berufs- und Standesorganisationen an, denn auch ehrenamtliches Engagement. Aktiver Vereinseinsatz sprechen für Sie. Hobbys und Interessen runden Ihr Bild als Mensch ab.

In Ihrem Lebenslauf stehen außer Zeitangaben (Monat und Jahr) nur Hauptwörter und ein paar gelegentliche Präpositionen wie „von“ oder „für“. Im Grunde läuft Ihre inhaltliche Arbeit auf das Streichen unnötiger Wörter und das Weglassen von Aufputz-Elementen heraus.

Fügen Sie Ihr Bewerbungsfoto (nur vom Profi machen lassen!) in die rechte obere Ecke der ersten Seite Ihres Lebenslaufs oder – falls Sie eines verwenden – auf dem Deckblatt ein.

Einige dieser Handlungsanweisungen widersprechen möglicherweise dem, was Sie anderswo lesen oder hören oder was Sie selbst praktizieren. Die meisten Bewerber kommen nicht wegen, sondern trotz ihrer Unterlagen bis zum Vorstellungsgespräch. Sie selbst maximieren Ihre Chancen, wenn Sie sich einfach, direkt und zielgenau, faktisch und ohne große Worte präsentieren.

Das Anschreiben

A) Aufbau und Struktur

Halten Sie sich an die DIN 5008. Diese Norm legt Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung fest. Sie gehört zu den grundlegenden Normen für Arbeiten im Büro- und Verwaltungsbereich. Vom Brieflayout her sollte das Anschreiben also aussehen wie ein Geschäftsbrief. Die Betreffzeile ist entweder kurz oder spannend.

Für Online-Bewerbungen per E-Mail konvertieren Sie am Besten das Anschreiben in ein PDF und packen Sie es mit Lebenslauf, Deckblatt und ggf. dem Qualifikations-profil in eine einzige PDF-Datei.

Bleiben Sie auf einer Seite! Ganz gleich, ob Schulabgänger, Berufserfahrene, Praktikanten oder Geschäftsführer – jeder kann seine Eignung und seine Motivation für einen Job auf einer Seite umfassend und überzeugend vermitteln.

B) Klarheit und Substanz

Ein Bewerbungsanschreiben ist kein simpler Begleitschrieb, keine Schilderung Ihres kompletten Werdegangs und auch kein Werbeschreiben. Es ist zu verstehen als eine Kurzeinweisung, als ein Briefing über Ihre Eignung für die Stelle. Es ist ein schnörkelloser Brief mit klaren Aussagen. Legen Sie dar, aus welchen Gründen ein Unternehmen eine genau definierte Position mit Ihnen besetzen soll. Der Leser soll neugierig werden, aber nicht vor Spannung erzittern.

Nehmen Sie das aus Ihrem bisherigen Werdegang heraus, was am meisten für Sie spricht und ordnen es in absteigender Reihenfolge. Immer konkret sein – Namen nennen – das Detail sprechen lassen! Schauen Sie dafür in Ihren Arbeits- und Ausbildungszeugnissen nach, was Sie alles GENAU gemacht haben. Oder setzen Sie sich in Ruhe hin und lassen Sie – mit einem Bleistift bewaffnet – Ihren Arbeitsalltag Revue passieren. Verfassen Sie eine Art Stellenbeschreibung. Finden Sie klare, verständliche Begriffe für die Tätigkeiten, die Sie ausgeführt haben bzw. derzeit ausführen. Sind Sie schon länger ohne Beschäftigung, können Sie auch zuerst mit Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten beginnen.

Gehen Sie immer auf die Firma ein. Sie ist einzigartig – so wie Sie! Halten Sie testweise einmal das Adressfeld zu und lesen Sie den Brief. Wenn Sie im Text keinen
Anhaltspunkt auf das Unternehmen finden, dann haben Sie allgemeinen Brei produziert, der auf jede Firma passt. Kurz: Der Personalentscheider oder Geschäftsführer muss erkennen, dass sein Unternehmen gemeint ist – und nicht jedes X-beliebige.

Sie merken: Ein Anschreiben ist kein Schnellschuss! Feilen, präzisieren und tauschen Sie Argumente mit anderen aus. Und immer wieder laut vorlesen. Es darf nicht klingen wie tausendmal gehört!
C) Schreibstil und Wortwahl

Nahezu alle Bewerbungsanschreiben bedienen sich einer Sprache, die des Bewerbers nicht würdig ist: unterwürfig, vorsichtig oder selbstherrlich, hochmütig. Beides erzeugt beim Leser Langeweile, Desinteresse und nicht selten herzliches Gelächter! Welches Unternehmen will schon einen biegsamen Sklaven oder einen Heil bringenden Messias einstellen.

Bei einem Bewerbungsanschreiben geht es lediglich darum, seinen möglichen Beitrag für ein Unternehmen so aufs Papier zu bringen, dass ein Personalentscheider oder Geschäftsführer zwei Dinge herauslesen kann: Was will der Bewerber von uns, und was bringt er uns?

Versetzen Sie sich einmal in die Rolle eines Personalers. Stellen Sie sich vor,
80 Prozent der Briefe, die Sie lesen müssen, beginnen mit der Zeile „Hiermit bewerbe ich mich um die von Ihnen in der Basler Zeitung ausgeschriebenen Stelle.“ Oder so: „Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige auf www.jobpilot.de gelesen.“ Wären Sie jetzt bitte so freundlich, diese beiden Sätze eine halbe Stunde lang immer wieder zu lesen? Danke. Ich warte so lange auf Sie…

Jetzt haben Sie vielleicht eine Ahnung, wie das ist, immer wieder dieselben Worte zu lesen. Man stumpft ab, schläft ein oder wird sogar sauer.

Ich lade Sie daher ein, bei Ihrem Anschreiben etwas mutiger zu sein – sprich: seien Sie SIE SELBST! Formulieren Sie eigene Sätze, die zu Ihnen passen. Bedienen Sie sich keiner allgemeinen Floskeln und leeren Phrasen. Vermeiden Sie selbstbeweihräuchernde Aussagen und Lobeshymnen auf das Unternehmen. Schreiben Sie aus dem Bauch heraus: direkt, freundlich, klar und bündig. Wenn Sie beim Schreiben Ihres Briefes statt Freude nur Beklemmung empfinden, warum sollte es dem Leser anders gehen? Denken Sie stets daran: Personalentscheider sind auch nur Menschen.

Hinweis zum Urheberrecht:
Das Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ohne die Zustimmung des Autors ist unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen und die Verbreitung.
Copyright: Frank Schöler

Bewerbungsfoto (Porträt)

Generell gilt:

• Bewerberdaten prägt sich ein Personaler viel leichter ein, wenn die Textgestalt mit einem Porträt verknüpft ist.
• Das Foto ist bei Entscheidern ein ganz zentrales Thema.
• Auf keinen Fall ein ‚Passfoto‘ mitschicken.
• Ihr Porträt sollte nicht älter als ein Jahr sein.

Nur ein ausgebildeter Fotograf in einem professionellen Fotostudio versteht soviel von Ausleuchtung, Bildkomposition und Fototechnik, um ein Porträt von Ihnen anzufertigen. Begeben Sie sich korrekt gekleidet und gut gelaunt in ein Fotostudio Ihres Vertrauens.

Fällt es Ihnen noch schwer, den Termin entspannt und in natürlicher Haltung zu überstehen, üben Sie – vielleicht vor dem Spiegel oder mit dem Selbstauslöser Ihrer Kamera. Wählen Sie am Ende das Lichtbild aus den verschiedenen Abzügen, das Ihnen ‚am nächsten kommt‘ und kleben Sie es an den rechten oberen Rand des Lebenslaufes oder aufs Deckblatt, am einfachsten mit einem Fotokleber. Niemals einheften, mit Büroklammern anstecken oder womöglich gar antackern! Auch ins Word-Dokument einbinden und mit Tintenstrahl- oder Laserdrucker ausdrucken ist nicht zu empfehlen – es sieht einfach billig aus.

Auch wenn es nicht preiswert ist: Sparen Sie nicht das Geld für eine Aufnahme beim Fachmann. Er rät Ihnen, je nach Ihrem Typ, zu einer Schwarzweiß- oder Farbaufnahme. Improvisieren Sie nicht. Fahren Sie dazu, wenn nötig, in die nächste Stadt. Für das Bild, das man sich von Ihnen macht, sorgen Sie allein.

Lassen Sie sich Ihre Bilder immer auf einer Foto-CD mitgeben – die brauchen Sie für Online-Bewerbungen und um weitere Bilder ausdrucken zu können. Auch sollte das Bild sauber retuschiert sein.

Das Vorstellungsgespräch

A) Wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch kommt…

1. Erst einmal freuen !!!
2. Termin bestätigen
3. Was ziehe ich an?
4. Was nehme ich mit?
5. Alle wichtigen Informationen über das Unternehmen sammeln
6. Auf mögliche Fragen vorbereiten
7. Eigene Fragen aufschreiben
8. Vorstellungsgespräch übern

B) Allgemeines

Die meisten Bewerber behaupten von sich, dass sie sehr wohl in der Lage sind, ein Vorstellungsgespräch führen zu können. Es komme nur auf die Situation und auf die Gesprächspartner an. Dabei missachten sie, dass jedes Vorstellungsgespräch unter mehr oder weniger klar definierten Rahmenbedingung stattfindet. Direktes, auch kritisches Fragen und Nachbohren gehört zum Geschäft des Personalers. In jedem gut geführten Gespräch sind Fragen ein Analyse-Werkzeug. Dass man den beruflichen Teil der Bewerber-Persönlichkeit kritisch ausleuchtet, ist Teil des Deals, den Sie mit Ihrer Zusage zum Vorstellungsgespräch vereinbart haben: Informationen gegen Informationen.

Worum geht es in dem Gespräch?
• Kann der Bewerber die Aufgaben erfüllen?
• Passt der Bewerber in das Unternehmen und in das Team?
• Wie groß ist der Nutzen für das Unternehmen?
• Was kostet der Bewerber?

Oder: Fünf Punkte, für die sich Ihr Gesprächspartner besonders interessiert:

• Warum sind Sie hier (und nicht woanders?) MOTIVATION
• Welchen Beitrag können Sie konkret für uns leisten (sind Sie ein Teil der Lösung oder Teil des Problems?) QUALIFIKATION
• Was für ein Mensch sind Sie (welche Werte/Eigenschaften haben Sie?) PERSON
• Was unterscheidet Sie von 17 anderen Menschen, welche die gleichen Qualifikationen wie Sie haben? INDIVIDUALITÄT
• Kann ich es mir leisten, Sie einzustellen? GEHALT

Die Phasen eines Vorstellungsgesprächs
• Begrüßung und Vorstellung
• Smalltalk
• Sie werden über das Unternehmen informiert
• Fragen an Sie
• Fragen an den Gesprächspartner
• Führung durch den Arbeitsplatz / Betrieb
• Besprechung des weiteren Vorgehens
• Verabschiedung

Kommunikatives Verhalten im Interview:
• Hören Sie genau zu.
• Wittern Sie nicht immerzu eine Falle. Ein Gespräch ist kein Verhör.
• Fassen Sie sich kurz. Antworten Sie präzise auf die gestellte Frage.

Wenn Sie sich nicht sorgfältig vorbereiten, brechen Sie mit Sicherheit ein. Um optimal zu trainieren, sondern Sie sich einfach von den Menschen ab. Sie müssen zunächst ungestört und ausgiebig die verschiedenen Frage – Antwort – Muster durchspielen, Sie müssen Pro-Argumente sammeln und erproben. Üben Sie also, so wie es jeder Profi vor einer wichtigen Vorstellung macht, aber üben Sie keine Sprechrolle mit festgelegtem Skript ein! Denn was wie einstudiert wirkt, kommt nicht an.

In einer zweiten Phase simulieren Sie dann mit einem Partner Interviews. Auf absehbare Fragen sollten Sie bereits sicher antworten können.

C) Spielregeln für das Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch ist auch für die selbstsicheren Arbeitgeber kein leichter Gang. Je seltener jemand an geschäftlichen Verhandlungen teilnimmt, desto weniger Verhaltensregeln hat er verinnerlicht. Als Bewerber sind Sie sich Ihrer beruflichen Identität gewiss und können diese überzeugend rüberbringen. Sie haben Ihren eigenen Werdegang gut drauf. Sie inszenieren Ihren Ausbildungsweg und Ihre Arbeitserfahrung nicht als Verlierer-Story.

• Nehmen Sie den Termin wahr

Es gibt eigentlich nur zwei legitime Gründe, ein Vorstellungsgespräch abzusagen: Sie sind die Verpflichtung voreilig eingegangen, obwohl Sie wussten, dass die Position niemals für Sie in Frage kommt. Oder es ist etwas derart Gravierendes passiert, dass Sie Ihre ganze Terminplanung umzustellen haben. In beiden Fällen wenden Sie sich umgehend an das Unternehmen. Sagen Sie mit der Begründung ab, es hätte sich in Ihrer beruflichen Planung eine grundlegende Veränderung ergeben. Oder geben Sie an, warum Sie verhindert sind und versuchen Sie, eine Terminänderung auszuhandeln. Wer Leuten Arbeit gibt, der hat ein feines Gespür dafür entwickelt, was einem Kandidaten alles wichtiger erscheint als das anstehende Vorstellungsgespräch.

Termine sind einzuhalten, auch wenn zwischenzeitlich die Bedenken gewachsen sind. Wie man sich gibt und wie man Regeln einhält, das wird von anderen aufmerksam notiert und bewertet. Handeln Sie untadelig, um Ihren guten Ruf zu schützen. Einen Termin platzen zu lassen ist zeugt von schlechtem Stil und Benehmen. Wägen Sie nie ab, ob Sie es sich leisten können, sich unhöflich aufzuführen. Man kann es sich nicht leisten.

• Geben Sie sich Zeit, um sich zu sammeln

Erscheinen Sie einfach einige Minuten früher als vereinbart. Pünktlichkeit zählt wie Dankbarkeit zu den kleinen Aufmerksamkeiten, die um so mehr geschätzt werden, als sie heute nicht mehr selbstverständlich sind.

Davon abgesehen ist es nur gut für Ihre anstehende Präsentation, sich ein wenig zu sammeln, einmal tief durchzuatmen, die Kleidung noch einmal kritisch zu prüfen … und die Lokalität genau in Augenschein zu nehmen.

• Behandeln Sie die geringsten Leute mit dem größten Respekt.

Schenken Sie vom Eingang bis zum Besprechungsraum allen Menschen, denen Sie begegnen, ein freundliches Lächeln und zugleich ein freundliches Wort. Manche der Personen, die Sie treffen, haben die Funktion, einen Eingang zu hüten oder den Empfang zu managen. Oder sie begleiten Besucher von einem Ort zum anderen. Das Verhalten, die Kommentare und die Beobachtungen dieser Personen wird oft von den Leuten aufgegriffen, die Personal einstellen.

• Ihre Kleidung

Geschäftskleidung ist das, was man trägt, wenn man seinem Geschäft nachgeht. Ziehen Sie für das Vorstellungsgespräch das an, was ein Vorgesetzter anziehen würde, wenn er einen wichtigen Termin hat. Ihr Outfit hat Signal- und Zuordnungscharakter. Sie drücken mit Ihrem Bewerber-Outfit weniger sich selber aus, als vielmehr sich selbst in Ihrem Job unter vorgegebenen formalen Umständen.

Tragen Sie keine Brille mit dunklen Gläsern. Tragen Sie keine komplizierten Frisuren. Tragen Sie möglichst wenig Parfum und verwenden Sie Ihr Eau de Cologne äußerst sparsam. In einem Vorstellungsgespräch sollten Sie weder übermäßig riechen noch duften. Das Geheimnis der persönlichen Note in der geschäftlichen Kleidung ist einfach: sie ist fast unsichtbar.

• Partner im Gespräch

Partnerschaftliches Verhalten meint, den Gegenüber zu respektieren, seine Gedanken aufzunehmen und auf sie einzugehen. Ihre eigene Gesprächsfähigkeit wird positiv vermerkt, wenn Sie erreichbar sind, sich nicht verschließen, sich nicht versteifen, nicht abweichen, das Ziel im Auge behalten und das Timing verinnerlicht haben.

Machen Sie deutlich, dass Sie zuhören: in die Augen sehen, nicken, sich mit dem Körper zuwenden, das Gehörte verbal bestätigen. Unterbrechen Sie auf keinen Fall. Viele Leute unterbrechen andere nicht aufgrund ihrer fehlenden Erziehung, sondern weil sie Angst haben, einen eigenen, wichtigen Gedanken zu verlieren. Üben Sie, aufmerksam zuzuhören und zugleich Stichworte für die eigene Argumentation zu sammeln.

Stellen Sie Fragen! An den Bewerberfragen merken Personaler, ob ein echtes Interesse an der Arbeit besteht. Deshalb bereiten Sie sich darauf intensiv vor und beschaffen Sie sich möglichst umfangreiche Informationen über das Unternehmen und dessen Umfeld bzw. Markt. Schreiben Sie sich Ihre Fragen vorab auf. Sie können sie durchaus mit in das Gespräch nehmen. Es macht sich gut, wenn Sie z.B. ein gebundenes Notizbuch als Gedächtnisstütze einsetzen. Nicht gut macht sich, wenn Sie umständlich nach Blättern kramen und die Fragen laut ablesen.

Verdeutlichen Sie, dass Sie mitdenken: Greifen Sie das Gesagte auf. Fassen Sie es zusammen. Bringen Sie es auf den Punkt. Jede Vorrede lässt sich sehr leicht loben, anerkennen, würdigen, gutheißen – auch und vor allem dann, wenn Sie zu einer Gegenrede ansetzen.

• Weichen Sie Fragen nicht aus

Weichen Sie keiner Frage aus. Wählen Sie stets die konkrete statt der allgemeinen Antwort und die anschauliche, beispielhafte statt der abstrakten Erklärung. Bleiben Sie vorwiegend im positiven Bereich. Sagen Sie ganz einfach über nichts und niemanden etwas Negatives. Vor allem nicht in ironischer Rede. (Aus dem Satz „ich kleines Doofi habe mich als Einzige in das brennende Hauptgebäude gestürzt und den Prokuristen aus den Flammen geholt“ behält man als Hauptinformation „kleines Doofi“.).

Achten Sie auf die kleinen Wörter, die etwas einschränken oder abwerten. „Leider“ und „unglücklicherweise“ gehören dazu. Jedes Redeverhalten ist automatisiert – falls Sie sich tendenziell gern um Kopf und Kragen reden, müssen Sie Ihre sprachliche Selbstdarstellung und Ihre Redeweise Schritt für Schritt ändern.

• Zeigen Sie keine übertriebenen Emotionen

Aber zeigen Sie Ihre Freude, Ihre Begeisterung und Ihre rundum fröhliche Einstellung zu den Dingen des Arbeitslebens. Insbesondere Wut, Trauer, Enttäuschung, Empörung sind Emotionen, die bei Vorstellungsgesprächen nur fein dosiert aber am besten gar nicht eingesetzt werden sollten. Sie werden es nicht erleben, dass ein Seelsorger im Gespräch mit Ihnen vom Glauben abfällt. Sie werden es nicht erleben, dass ein Fußballtrainer im Interview den Ball für ein aufgeblasenes Ding hält. Lassen Sie im Vorstellungsgespräch keinen Zweifel daran, dass die Arbeitswelt gut eingerichtet ist, dass Ihre Erfahrungen gut sind und dass Sie selber gut drauf sind.

Bei einem Vorstellungsgespräch geht es einzig und allein darum, ob Sie Problemlöser oder –bringer sind und ob die Parteien zusammenpassen – was auch heißen kann, dass man keine gemeinsame Linie findet. Falls Sie sich Hoffnung auf eine Stelle machen und im Interview erkennen, dass dies doch nicht der passende Aufgabe ist, signalisieren Sie es klar, aber äußerst höflich.

D) Mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch

Fragen, die Sie u. a. stellen können bzw. sollen:

• Wurde die Stelle neu geschaffen oder wird sie neu besetzt?
• Welcher Verantwortungs- und Aufgabenbereich ist mit der Position verknüpft?
• Mit welchen Abteilungen werde ich zusammen arbeiten?
• Wie groß ist das Team, in dem ich mitarbeite?
• Welche Entscheidungskompetenzen sind mit der Stelle verbunden?
• Wie sieht es mit Weiterbildungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen aus?
• Wie verläuft bei Ihnen die Einarbeitungsphase?
• Könnte ich mir den Betrieb / Arbeitsplatz einmal anschauen?

Fragen, die Ihnen u. a. gestellt werden können:

• Was wissen Sie über unsere Firma?
• Warum bewerben Sie sich gerade bei uns?
• Erzählen Sie etwas über sich.
• Wie würden Sie sich charakterisieren?
• Welche Aufgabengebiete haben Sie in Ihrer jetzigen Firma?
• Wo liegen Ihre besondere Stärken und Schwächen?
• Welche beruflichen Ziele haben Sie?
• Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
• Wieviel wollen Sie verdienen?
• Warum sollten wir gerade Sie einstellen?

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